Achtung-Aufgepasst

Warnung vor unseriösen “Handwerkern”

Aktuelle Fälle in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow (Quelle: ‘Blickpunkt’)

 
Blankenfelde-Mahlow. In der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow sind wieder aktuelle Vorfälle bekannt geworden, bei denen irische oder britische Wanderarbeiter an Haustüren Pflasterarbeiten oder andere Handwerkerleistungen anbieten. Sowohl die Flyer als auch die Beschriftung des Firmenwagens können zunächst den Anschein erwecken, es handele sich um eine legal arbeitende Firma. Das Gegenteil ist der Fall. Hier gibt es keine ordnungsgemäß angemeldete Firma. Die Agierenden haben keine Reisegewerbekarte oder sonstige Berechtigung. Sie führen demzufolge auch keine Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge ab.

Die Beschäftigten, die auf dem Grundstück die Arbeiten verrichten, sind oft angeheuerte unqualifizierte ausländische Arbeiter oder Flüchtlinge, die nicht arbeiten dürfen. Die Arbeiten entsprechen nicht den für das Bauhandwerk anerkannten Regeln der Technik. Die Qualität der Arbeiten ist daher mangelhaft und es gibt keinen Garantie- bzw. Gewährleistungsanspruch. Die aufgenommenen Materialien von Ihrem Grundstück werden vielfach nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern landen in Wäldern und an Feldrändern in unserem Gemeindegebiet. Der enorme Aufwand für die Behebung verbleibt dann bei der Gemeinde, dem Forst oder dem Landkreis und wird letztlich durch den Steuerzahler finanziert.

Erkennen können Sie diese “schwarzen Schafe” an folgenden Merkmalen:

• Die Leistung wird Ihnen quasi am Gartenzaun angeboten und kann sofort erbracht werden.
• Die Bezahlung soll vor Beginn der Arbeiten in bar erfolgen.
• Das Fahrzeug trägt ein ausländisches Kennzeichen und der Anbietende spricht mit Akzent.
• Sie erhalten keine Rechnung oder auf dieser fehlen die ausgewiesenen Umsatzsteuer, die entsprechende USt-ID-Nr. und Steuer-Nr.
• Die Reisegewerbekarte kann nicht vorgezeigt werden.

Auch wenn der Preis und die Aussicht, dass die Arbeiten sofort beginnen könnten, zunächst verlockend klingen und viele deutsche Handwerksfirmen lange Wartelisten haben, appelliert die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow eindringlich, keinen Auftrag an diese „Firmen“ zu erteilen. Es besteht die Gefahr, dass Ihnen minderwertige oder gestohlene Baumaterialien geliefert und diese zudem schlecht verarbeitet werden. Außerdem unterstützen Sie die Schwarzarbeit und den damit verbundenen Steuer- und Sozialversicherungsbetrug.

Vielfach werden im Laufe der Arbeiten – meist wenn Ihre alte Zufahrt aufgerissen oder abgetragen wurde – finanzielle Nachforderungen an Sie gestellt, ohne die die Arbeiten nicht fortgeführt werden. Im Ergebnis haben Sie dann mehr Geld bezahlt, als veranschlagt war und erhalten nicht ansatzweise eine entsprechende Gegenleistung dafür. Wird die Pflasterung einer Zufahrt auf öffentlichem Straßenland in Auftrag gegeben, wird die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow dazu auffordern, diese wieder zu entfernen, weil sie nicht den Anforderungen entspricht.

 

Warnung vor unseriösen Kaffeefahrten

Der Berliner Rundfunk warnt in einem Beitrag vom 9. Dezember vor der Teilnahme an unseriösen Kaffeefahrten.

Seien Sie vorsichtig! Lassen Sie sich nicht Dinge aufschwatzen, die völlig überteuert sind und die Sie nicht wirklich benötigen!

Schauen Sie hier den Beitrag des Berliner Rundfunks

 

Warnung vor falschen “Kriminalbeamten”

Vorsicht bei Anrufern, die sich am Telefon als “Kriminalbeamte” ausgeben und nach Ihren Wertsachen oder Bargeld fragen! Sie geben vor, Ihre Wertgegenstände vor Einbrechern schützen zu wollen, versuchen damit aber nur Zugang zu Ihrer Wohnung zu erhalten. Machen Sie deshalb weder am Telefon noch an der Haustür Angaben zu Ihren Wertsachen! Öffnen Sie Fremdem nicht leichtsinnig Ihre Wohnungstür. Echte Kriminalbeamte stellen solche Fragen nicht. Sollten Sie Anrufe dieser Art erhalten oder an der Wohnungstür entsprechend befragt werden, beenden Sie die Gespräche und informieren Sie bitte umgehend die Polizei. Ihr Seniorenbeirat nimmt diese Informationen von Ihnen selbstverständlich auch gern entgegen und leitet sie an die örtliche Polizei weiter.

Vorsicht auch beim sogenannten ‚Enkeltrick‘

Aus der Berliner Morgenpost (8.10.2018)

Berlin. Die Polizei hat zwei mutmaßliche Trickbetrüger in Spandau festgenommen, die eine 82-Jährige um ihr Erspartes bringen wollten. Die 22 und 24 Jahre alten Männer hatten sich als Polizist und als Oberstaatsanwalt ausgegeben und die Frau zur Auflösung eines Bankdepots aufgefordert. Wie die Polizei am Montag mitteilte, gelangten die beiden tatsächlich in den Besitz des Geldes, allerdings waren Beamte bereits im Voraus von der Bank auf den Fall aufmerksam geworden und rechtzeitig eingeschritten.

Zunächst hatte einer der Männer die alte Dame telefonisch davon überzeugt, ihr Depot zu kündigen – angeblich, um sich vor einem Maulwurf in der Bank zu schützen. Die Frau folgte den Anweisungen und bewahrte ihr Erspartes fortan in der eigenen Wohnung auf. Danach forderte der vermeintliche Oberstaatsanwalt die Frau auf, das Geld in eine Handtasche zu packen und diese aus dem Fenster zu werfen. Die Seniorin kam auch dieser Aufforderung nach. Als die Männer sich ihre Beute geschnappt hatten, griff die Polizei zu. Am Sonntag erließ ein Richter Haftbefehl.

Eine Information der Polizei (8.10.2018)

Ende September wurde eine Brandenburger Seniorin von einem vermeintlichen Polizisten angerufen. Dabei wurde der Frau erklärt, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall hatte und im Krankenhaus liegt. Der Sohn sei Schuld an dem Unfall. Um einen Führerscheinverlust abzuwenden, soll sie 2300€ an den Geschädigten dieses Unfalls bezahlen. Ihr Ehemann soll unverzüglich zur Polizei gehen.

Der Unfall wie auch der Polizist waren erfunden. Das konnte die Frau aber nicht wissen. Sie konnte zu ihrem Glück nur 1000€ abheben und übergab es dem falschen Geschädigten. Als sich dann herausstellte, dass es keinen Unfall gab und der Sohn nicht im Krankenhaus lag, war es zu spät. Mann und Geld waren weg.

Was kann man bei solchen schockierenden Anrufen machen?

– Ruhe bewahren und nicht Kopflos den Anweisungen des Anrufers folgen.

– Rückversichern! Z. B. den Sohn oder wer auch immer geschädigt sein sollte, anrufen. Oder weitere Familienangehörige anrufen und nachfragen.

– Das Krankenhaus anrufen und nachfragen, ob die Person dort eingeliefert wurde.

– Die Polizei anrufen und nachfragen, ob es einen solchen Unfall (oder auch ein anderes schlimmes Ereignis) tatsächlich gegeben hat. Stellt sich dabei heraus, dass es ein Betrugsversuch ist, auf jeden Fall die Polizei über die 110 verständigen.

Noch ein Hinweis: Die Polizei würde NIE über Telefon Anweisungen über eine Geldeinzahlung oder Geldübergabe bewerkstelligen.

Achtung! Erhöhte Einbruchsgefahr!